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Toyota C-HR+: Tanz unter Strom

Toyota C-HR+ · Elektrisch · Fahrbericht · Juli/August 2026

Tanz unter Strom

Toyota zeigt mit dem C-HR+, dass Elektromobilität zwar leise ist, aber Eindruck macht. Die Balletttänzer Jorge García Pérez und Esteban Berlanga fühlten sich nach der Testfahrt zu einem Pas de deux motiviert.

Fotos und Text Alexander van Bedaf, Select Agency

Toyota hat mit dem C-HR+ den Sprung ins reine Elektrozeitalter gewagt – lautlos, geschmeidig, ohne hörbaren Kraftakt. Das passt zu zwei Künstlern, die ihr Leben der Eleganz der Bewegung widmen: DISPLAY schickte die Balletttänzer Jorge García Pérez und Esteban Berlanga auf Testfahrt.

Der C-HR+ sieht seinem Hybrid-Bruder C-HR zwar ähnlich, ist aber ein eigenständiges Modell – elf Zentimeter länger, mit coupéartig abfallender Dachlinie und einem durchgehenden Leuchtband am Heck. «Wie eine Tänzerin in der Arabesque – die Linie läuft vorne hoch und hinten sauber aus», findet Esteban, als er den Wagen zum ersten Mal umrundet.

Nach der Probefahrt beschwingt: Jorge und Esteban vor der Kulisse Zürichs.
Nach der Probefahrt beschwingt: Jorge und Esteban vor der Kulisse Zürichs.

Antrieb und Leistung

Im Boden steckt ein Akku mit 54 oder 72 kWh nutzbarer Kapazität. Wer die Basis wählt, kommt auf 458 Kilometer und eine 167 PS starke E-Maschine unter der Fronthaube. Beim grösseren Akku besteht die Wahl zwischen einer 224 PS starken Frontantriebsversion und dem Allradantrieb mit 343 PS.

Unser Testwagen war die Topvariante – und die geht ab: 343 PS katapultieren den C-HR+ in 5,2 Sekunden von null auf hundert. Für Jorge fühlt sich das weniger nach Sprint an als nach einem sauberen Grand jeté: «Der Schub kommt ohne Vorwarnung, aber völlig kontrolliert – kein Ruckeln, nur Vortrieb.»

Eigenständiges Modell: elf Zentimeter länger als der Hybrid-Bruder.
Eigenständiges Modell: elf Zentimeter länger als der Hybrid-Bruder.
Klare Linien, alles in Griffweite: das Cockpit mit 12,3-Zoll-Touchscreen.
Klare Linien, alles in Griffweite: das Cockpit mit 12,3-Zoll-Touchscreen.

Fahrkomfort und Ausstattung

Das Fahrgefühl ist das grösste Plus des C-HR+: angenehm, ruhig, entspannend. Dank der leichtgängigen, aber präzisen Lenkung und dem ausgewogenen Fahrwerk gleitet der Wagen über die Strasse, statt sie zu bekämpfen – ein Eindruck, den ausgerechnet zwei Profis für kontrollierte Bewegung zu schätzen wissen.

«Man spürt die Strasse, ohne dass sie einen stört. Genau das suchen wir auch im Tanz: Präsenz ohne sichtbare Anstrengung.»

Esteban Berlanga, Balletttänzer

Toyota setzt auf einen Mix aus digitaler Bedienung über den grossen Touchscreen und analogen Tasten etwa für die Klimatisierung – eine pragmatische Lösung, die den Alltag einfacher macht als bei Konkurrenten, die alles in Touchflächen vergraben haben. Wireless CarPlay ist selbstverständlich an Bord, die Assistenzsysteme funktionierten im Test durchgehend zuverlässig.

Trotz coupéhafter Dachlinie praktisch: 416 Liter Stauraum, mit umgelegter Rückbank bis 1207.
Trotz coupéhafter Dachlinie praktisch: 416 Liter Stauraum, mit umgelegter Rückbank bis 1207.

Fazit

Der Toyota C-HR+ ist ein durchdachtes, komfortables Elektroauto, das die wesentlichen Anforderungen des Alltags souverän erfüllt. Oder, im Vokabular unserer beiden Testfahrer: ein Wagen, der nicht auftrumpft, sondern führt – leise, präzise, mit Haltung. Wer ein zuverlässiges, gut ausgestattetes E-SUV zu einem vernünftigen Preis sucht, hat in ihm einen starken Partner gefunden.

Toyota C-HR+Allrad · Topvariante
Leistung
343 PS
0–100 km/h
5,2 s
Reichweite
505 km
Verbrauch
15,5 kWh/100 km
Kofferraum
416–1207 l
Basispreis
ab CHF 39'900